Klingentrail: Erfahrungsbericht einer MTB-Anfängerin

Jetzt habe ich es wirklich noch 2018 geschafft, einen der neusten MTB-Trails in NRW auszuprobieren: den Klingentrail. Dieser Trail hat dieses Jahr in der Nähe von Solingen im Bergischen Land eröffnet und ist kostenfrei nutzbar. Das Tolle: In ehrenamtlicher Arbeit wurde hier ein Trail geschaffen, der sich sowohl für Anfängerinnen als auch für Fortgeschrittene eignet. Und von Düsseldorf aus ist er sehr gut zu erreichen.

Anfahrt zum Klingentrail von Düsseldorf

Wir entschieden uns die knapp 30 Kilometer bis nach Solingen nicht komplett mit dem Rad zu fahren, um unsere Kräfte für den Trail aufzusparen. 😉 Stattdessen sind Stefan und ich zunächst von Düsseldorf mit der S8 nach Wuppertal-Vohwinkel gefahren. Von dort aus führt der größte Teil der Strecke bis zum Klingentrail ganz entspannt auf einem Radweg entlang der Wupper, wo die Herbstsonne das Laub zum Leuchten brachte.

Einer der neusten MTB-Trails in NRW bietet Anfängern tolle Lines

Einer der neusten MTB-Trails in NRW: Schild für de Klingentrail

Beschilderug für den Klingentrail: Einer der neusten MTB-Trails in NRW

Im Wald angekommen gilt es, mit dem Bike erst einmal den Anstieg heraufzukraxeln. Der ausgeschilderte Waldweg führt dabei entlang des MTB-Trails, sodass man bereits einen Eindruck der Mountainbike-Strecke gewinnt. Der Anstieg hat es wirklich in sich, sodass ich das letzte Stück aufgegeben und geschoben habe, obwohl ich mich ja eigentlich sehr gerne allen Auffahrten stelle. Auch hier  lohnt sich die Mühe: Oben angekommen starten die blaue LineFlowkey“ und Die bergische Aufwärmrunde. Letztere ist als Mountainbike-Trail für Kinder und blutige Anfänger geeignet oder um sich vor der ersten Abfahrt kurz einzufahren. Die blaue „Flowkey“ kann ich auch als MTB-Anfängerin empfehlen. Sie macht richtig Spaß und mit jeder Abfahrt bin ich ein bisschen schneller geworden.

Blau, rot, schwarz? Das hat es mit dieser Klassifikation von MTB-Trails auf sich

Klingentrail bietet auch Herausforderungen für erfahrene Rider

Ungefähr nach einem Drittel der Strecke haben erfahrene Rider die Möglichkeit, auf die roteS-Line“ oder die schwarze „Skyhigh“ zu wechseln. Dort gibt’s Sprünge und größere Gaps zu meistern. Und auch kurz vor Ende des Klingentrails gibt es noch eine Option für Fortgeschrittene: einige Drops mit Abstufungen von einem halben bis anderthalb Meter warten rechts des „Flowkeys“.

Mir gefiel am beste der letzte Teil der Strecke. Hier standen die Bäume wieder dichter und ich hatte dieses schöne „Im-Wald-sein-Gefühl“ stärker als auf dem Rest der Strecke. Für mich war dies der flowigste Part.

Fazit: Der Klingentrail loht sich für MTB-Anfänger und -Fortgeschrittene

Der Klingentrail lohnt sich nicht nur, um selbst zu fahren, sondern auch um die anderen Mountainbiker zu beobachten bzw. zu bewundern. Echt Wahnsinn zu sehen, was die Jungs mit ihren Bikes so an Sprüngen und Moves anstellen. Und „Jungs“ ist hier wörtlich zu nehmen. Leider habe ich keine mutigen Frauen auf dem MTB-Trail jumpen gesehen, sondern vor allem junge, männliche Teenager. Schade, eigentlich. Dabei ist es so ein schöner Sport auch für Frauen. 😉

Zum Abschluss noch ein Video von mtb-news, das einen ganz guten Eindruck des Trails vermittelt:

Flowing out of Summer von PreziMehr Mountainbike-Videos

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